"Die Nachbauerklärung ist einfach und schnell gemacht."

Was beim Umgang mit Saatgut beachtet werden muss

DruckversionPDF-Version

Seit über 20 Jahren gibt es das Sortenschutzgesetz in seiner heutigen Form, um Innovationen in der Pflanzenzüchtung durch eine gerechte Entlohnung voranzutreiben. Gleichzeitig räumt es den Landwirten das Recht ein, Erntegut geschützter Sorten auf ihrem Betrieb gegen ein Entgelt wieder einzusetzen. Das Verfahren zur Erhebung der Nachbaugebühren wurde immer wieder angepasst und weiter optimiert.  

 

So ist die Nachbauerklärung heute schnell gemacht: Zum Ausfüllen addieren  Sie für jede Sorte die Saat- und Pflanzgutmengen, die Sie als Nachbausaat- bzw. Pflanzgut verwendet haben. Jetzt nur die Felder 1-8 schnell ausfüllen, unterschreiben und schon geht’s ab in die Post. Im Schnitt dauert das Ausfüllen nicht länger als zehn Minuten. Auch online und ohne großen Papieraufwand kann der Nachbau heute schnell erklärt werden.

 

Die STV steht bei Fragen rund um den Sortenschutz gern zur Verfügung. Fragen im Vorfeld lohnt sich.  Wussten Sie beispielsweise, dass Nachbau nur mit auf dem eigenen Betrieb erzeugtem Erntegut und nur für bestimmte Arten erlaubt ist – und das auch nur gegen die Zahlung der Nachbaugebühr? Oder wussten Sie, dass der Nachbau bei Hybriden, synthetischen Sorten, Lupinen und Sojabohnen gänzlich verboten ist? Und wussten Sie, dass Nachbau unabhängig von der Verwertung, also z. B. auch bei Grünschnittroggen gebührenpflichtig ist? Informieren Sie sich schnell und unkompliziert – bevor rechtliche Grundlagen verletzt werden!

 

Der Sortenschutz hat seinen Sinn, denn er treibt Innovationen voran. Machen Sie mit, damit die Landwirtschaft auch in Zukunft von modernen Sorten profitieren kann. Ein fairer Markt dient schließlich allen.

 

 

Zum vorherigen Statement

 

Zum nächsten Statement