Fairness ist Geben und Nehmen

– das bringt die Landwirtschaft nach vorn

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Züchtungsunternehmen und öffentliche Forschungsinstitute betreiben intensive Forschung rund um den Züchtungsfortschritt. Der Garant dafür sind Landwirte und Züchter gemeinsam. Woher soll Fortschritt zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit kommen, wenn nicht aus den Beiträgen der Landwirtschaft für Z-Saatgut und Nachbau?

 

Züchterische Ziele

Für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ernährungssicherung und Bereitstellung nachwachsender Rohstoffe suchen Pflanzenzüchter kontinuierlich nach Lösungsansätzen. Die Pflanzenzüchtungsforschung beschäftigt sich beispielsweise aktiv mit den Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Photosyntheseleistung, Krankheitsanfälligkeit, Stickstofffixierung oder das Nährstoffnutzungsvermögen von Pflanzen. Die züchterischen Ziele sind in diesem Bereich vor allem:

 

  • Verbesserung und Sicherung der Produktivität in der Landwirtschaft durch standortangepasste Sorten,

  • Verbesserung der Nährstoffaneignung der Pflanzen, um den Einsatz von Düngemitteln zu reduzieren,

  • Erhöhung der Stresstoleranz von Pflanzen, um sie gegen verstärkt auftretende Trockenphasen und Hitze-, Kälte-, Wasserüber- und –unterangebot sowie versalzene Böden widerstandsfähig zu machen,

  • Verbesserung pflanzeneigener Abwehrmechanismen, um Resistenzen gegen neu auftretende Pilze, Viren, Bakterien, Insekten zu etablieren und somit den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern,

  • Bearbeitung eines breiteren Fruchtartenspektrums (wie z. B. Winterrübe, Leguminosen, Grünschnittroggen, Kolbenhirse), um die Vegetationszeiten länger zu nutzen.

 

Züchtung darf niemals stillstehen. Dafür brauchen wir Nachbaugebühren und Z-Lizenzen.

 

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